Mittwoch, 21. September 2022

"Man möchte manchmal Kannibale sein, nicht um den oder jenen aufzufressen, sondern um ihn auszukotzen." Pseudo-Nestroy-Zitat.

 

Pseudo-Johann-Nestroy-Zitat.

Dieses Zitat wird oft fälschlich dem Wiener Satiriker Johann Nestroy unterschoben, stammt aber von dem  rumänischen Philosophen Emil Cioran, der seit 1937 in Frankreich lebte und dort 1995 starb.

Wie Michael Wollmann herausgefunden hat, steht das Zitat in Emil Ciorans 1973 erschienener Aphorismen-Sammlung "De l'inconvénient d'être né", die François Bondy 1979 übersetzt hat.


 Emil Cioran:


  • 1973: "On voudrait parfois être cannibale, moins pour le plaisir de dévorer tel ou tel que pour celui de le vomir. (Link)
  • 1976: "Sometimes I wish I were a cannibal — less for the pleasure of eating someone than for the pleasure of vomiting him. (Link)
  • 1979: "Man möchte zuweilen ein Kannibale sein, nicht um den oder jenen aufzufressen, sondern um ihn wieder auszukotzen."


1980, ein Jahr, nachdem Ciorans Aphorismensammlung mit dem Titel "Vom Nachteil geboren zu sein" in Frankfurt bei Suhrkamp erschienen ist, wurde Ciorans schwarzer Aphorismus in der Wochenzeitung "Die ZEIT" als "Devise" Nestroys bezeichnet und 
 1981 im Literaturmagazin "Tintenfaß" Nestroy zugeschrieben.

Inzwischen findet man die falsche Zuschreibung des Cioran-Zitats an Nestroy nicht nur in Zeitungen, sondern in mehreren Zitatelexika und sogar in populären Nestroy-Ausgaben.

Der  Dramatiker Nestroy hat seinen Bühnenfiguren gerne witzige Zynismen in den Mund gelegt,  geflügelt wurden zum Beispiel die Worte des Seilergesellen Fabian Strick in der Posse "Das Notwendige und das Überflüssige":
  •  "Ich glaube von jedem Menschen das Schlechteste, selbst von mir, und ich hab’ mich noch selten getäuscht." (Link)
Auch dieses Zitat wird fälschlich oft der Person Johann Nestroy untergeschoben, als sei das seine Sicht auf das Leben und nicht die des Seilergesellen Fabian Strick in der Posse "Das Notwendige und das Überflüssige".

In Johann Nestroys letztem Stück "Häuptling Abendwind oder Das gräuliche Festmahl" ist Kannibalismus ein Thema, und das könnte der Grund sein, warum Ciorans Aphorismus  fälschlich Johann Nestroy zugeschrieben wurde und wird.


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Quellen:


Emil Cioran: "De l'inconvénient d'être né" Gallimard, Paris: 1973 [noch nicht überprüft]
E. M. Cioran: "The Trouble with Being Born."  Übersetzt von Richard Howes. Seaver Books, New York: 1976 (Paperpack: 1983), S. 168 (Link)
Emil Cioran: "Vom Nachteil, geboren zu sein." Übersetzt von François Bondy, Suhrkamp Verlag, Frankfurt am Main: 1979,  S. 132 [Zitiert nach Michael Wollmann; überprüft.]
 J.N. Nestroy, Stich- u. Schlagworte. Zusammengestellt von Reinhard Urbach, Verlag Christian Brandstätter, Wien: 1984 (Das angebliche Nestroy-Zitat ist in dieser Sammlung nicht enthalten.)
Johann Nestroy: Sämtliche Werke. Historisch-kritische Ausgabe – Index und Konkordanz  Nestroy-Werke.at (Das angebliche Nestroy-Zitat ist weder so noch so ähnlich zu finden.)

Beispiele für falsche Zuschreibungen:

1980: Peter Lämmle: "Von der Notwendigkeit, böse zu sein Botho Strauß: "Rumor" Roman? Erzählung? Lagebericht Deutschland 1980" Die Zeit Nr. 14/1980, 28. März 1980 (Link €).

1981: Tintenfaß Nr. 2, Herausgegeben von Gerd Haffmans. Erschienen am 1. Januar 1981, Diogenes Verlag, Zürich: 1981, S. 182 (Link)
2001: Johannes Thiele: "Das österreichische Zitatenlexikon." Styria, Graz: 2001, S. 155 (Link)
 2012: "Die Welt steht auf kein' Fall mehr lang: Nestroy für Anfänger." Mit einem Vorwort von Andreas Vitásek, Amalthea, Wien: 2012 Ebook (Link)
2014: Georg Markus: "Wenn man trotzdem lacht: Geschichte und Geschichten des österreichischen Humors." Amalthea, Wien: 2014 Ebook (Link)


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Dank:

Ich danke Michael Wollmann für die Aufdeckung dieses falschen Nestroy-Zitats,


Artikel in Arbeit.


Samstag, 17. September 2022

"Mein Bleistift ist klüger als ich." Albert Einstein (angeblich)

Der Philosoph Karl Popper hat 10 Jahre nach Albert Einsteins Tod das angebliche Albert-Einstein-Zitat "My pencil is more intelligent than I" im Jahr 1966 erstmals publiziert und alle späteren Varianten dieses Einstein-Zitats beziehen sich direkt oder indirekt auf diese erstmalige Erwähnung, wie der amerikanische Zitatforscher Garson O' Toole dokumentiert hat (quoteinvestigator).

Sir Karl Popper hat in späteren Publikationen diese Einstein-Worte noch mehrmals zitiert. In den deutschen  Übersetzungen wurden sie mit "Mein Bleistift ist schlauer als ich" oder "Mein Bleistift ist klüger als ich" wiedergegeben.


Karl Popper:

  • "Einstein sagte einmal: 'Mein Bleistift ist schlauer als ich'.  Was er meinte, läßt sich vielleicht so ausdrücken: mit einem Bleistift können wir mehr als doppelt so leistungsfähig sein als ohne ihn."
    Karl R. Popper, John C. Eccles: "Das Ich und sein Gehirn" 1982, Übersetzer: Willy Hochkeppel (Link)

Albert Einstein könnte diesen Satz auf Deutsch oder auf Englisch so oder so ähnlich einmal gesagt haben, aber wir wissen nicht wann und wo, da Karl Popper keine Quelle für dieses Zitat angegeben hat.

Angebliche Albert-Einstein-Zitate (quoteinvestigator):

1966: My pencil is more intelligent than I. [laut Popper]
1969: My pencil is cleverer than I am. 
[laut Popper]
1982: Mein Bleistift ist schlauer als ich. 
[laut Popper]
1985: My pencil is sharper than I am.
2011: My pencil and I are more clever than I.
2012: Mein Bleistift ist klüger als ich.
 [laut Popper]


Dass das Schreibzeug klüger sein kann als sein Autor ist aber eine Wendung, die Albert Einstein nicht geprägt haben kann, weil sie so ähnlich schon vier Jahrzehnte vor Einsteins Geburt in einem Brief  Heinrich Heines an seinen Verleger vorgekommen ist und vor Albert Einstein auch dem Mathematiker Leonhard Euler von dem Physiker Ernst Mach zugeschrieben wurde.

1839/1917

Heinrich Heine:

  •  "genug, die Feder ist klüger als ich, und will nicht weiter schreiben. Leben Sie wohl."
    Heinrich Heine an Julius Campe, Paris, 30. September 1839,  1917 (Link)

Heinrich Heine verwandte die Metapher von der klügeren Feder selbstironisch, der österreichische Physiker Ernst Mach benannte aber damit das befremdliche Gefühl von rationalistischen Mathematikern, die bei der Lösung eines mathematischen Problems in ein Flow kommen:

1882

Ernst Mach:


  • "Wer Mathematik treibt, den kann zuweilen das unbehagliche Gefühl überkommen, als ob seine Wissenschaft, ja sein Schreibstift, ihn selbst an Klugheit überträfe, ein Eindruck, dessen selbst der große EULER nach seinem Geständnisse sich nicht immer erwehren konnte. Eine gewisse Berechtigung hat dieses Gefühl, wenn wir bedenken, mit wie vielen fremden oft vor Jahrhunderten gefaßten Gedanken wir in geläufigster Weise operieren.

    Es ist wirklich teilweise eine fremde Intelligenz, die uns in der Wissenschaft gegenübersteht. Mit der Erkenntnis dieses Sachverhalts erlischt aber wieder das Mystische und Magische des Eindruckes, zumal wir jeden der fremden Gedanken, sobald wir nur wollen, nachzudenken vermögen."
    Ernst Mach: "Die ökonomische Natur der physikalischen Forschung.", Wien am 25. Mai 1882 (Link) 

Man kann die Metapher von der klügeren Feder auch boshaft verwenden, wie der Wiener Feuilletonist Raoul Auernheimer 1906 in einer Kritik eines missliebigen Autors bewies:

1906

Raoul Auernheimer:

  • "Allmählich erst mag er [der französische Autor Georges Courteline] eingesehen haben, daß auch in diesem Falle, wie in manchem andern, die Feder klüger war als der Schreiber und dann selbstbewußt fortgesetzt habe, was er instinktiv erraten hatte."
    Raoul Auernheimer: "Im Lachkabinett des Herrn Courteline", Neue Freie Presse,18. Februar 1906, S. 2 (anno)

Seit dem Jahr 1924  wird dem unfassbar produktiven Basler Mathematiker Leonhard Euler das Zitat in dem Wortlaut sein "Bleistift" sei "klüger als er" zugeschrieben:


1924

Walther Lietzmann:

  • "Euler soll einmal gesagt haben, es scheine ihm oft, als sei sein Bleistift klüger als er."
    Walther Lietzmann: Methodik des mathematischen Unterrichts. Quelle und Meyer Verlag, Leipzig: 1924, S. 195 (Link)

1936

Max Adler: 

  • "so hat Ernst  M a c h  einmal davon gesprochen, daß den Mathematiker bei Entwicklung seiner Gleichungen manchmal das unheimliche Gefühl beschleiche, als ob sein Bleistift klüger wäre als er selbst."
    Max Adler: "Das Rätsel der Gesellschaft. Zur erkenntnis-kritischen Grundlegung der Sozialwissenschaft." (Link)

1936

Auch den Theologen und Kirchenhistoriker Alfred von Harnack, bei dem Dietrich Bonhoeffer studiert hat, überkam in besonders produktiven Schreibphasen das Gefühl, seine Feder sei klüger als er selbst, wie seine Tochter Agnes von Zahn-Harnack in der Biographie über ihren Vater schrieb:

Adolf von Harnack:

  •  "Dreizehn Monate sind für eine solche Niederschrift eine kurze Zeit; Harnack aber hat oft geschildert, wie er sich in solchen Perioden gesteigerter Produktion von geistigen Kräften beflügelt fühlte, über die er sich selbst kaum Rechenschaft geben konnte, und er pflegte wohl bei der Durchsicht des Geschriebenen zu sagen: 'Meine Feder ist klüger als ich.' Die Wortprägungen, die Bilder strömten ihm dann zu, und der Aufbau des Werkes erhob sich in klaren Umrissen und künstlerisch schönen Abmessungen unter seiner Hand. Ein so schnelles Arbeiten war nur möglich, weil er sein Werk schon jahrelang im Geist mit sich getragen und das Material unermüdlich gesammelt, gesichtet und gruppiert hatte."
    Agnes von Zahn-Harnack: "Adolf von Harnack" 1936   (archive.org)


Und auch Albert Einsteins Freund und Kollege Kurt Gödel, mit dem er bekanntlich gerne in Princeton spazieren ging, hat in seinen erst kürzlich publizierten Notizbüchern etwas zum Phänomen des intelligenten Bleistifts notiert:


2021 /  (1934-1955) 

Kurt Gödel

  • "Bemerkung (Grundlagen): Ein Kriterium dafür, dass man etwas in der Mathematik richtig macht, ist, dass alles 'von selbst' geht (die Intelligenz des Bleistifts zeigt sich)."
    Kurt Gödel: Philosophische Notizbücher / Maximen III, 2021 (Link)


Albert Einstein könnte bei einem Spaziergang mit Kurt Gödel auch einmal diese unter Mathematikern und Physikern seiner Generation sprichwörtliche Redensart von dem intelligenten Bleistift zitiert haben, aber er hat sie nicht geprägt.

Die ursprüngliche Quelle für das Leonhard Euler zugeschriebenen Bleistift-Zitat, auf die sich Ernst Mach 1882 bezogen hat, ist mir noch unbekannt. Der genaue Wortlaut des Leonhard-Euler-Zitats ist also ungewiss.


Artikel in Arbeit.
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Quellen:
Garson O' Toole: "My Pencil and I Are More Clever Than I Am", 2022 (quoteinvestigator.com)
Karl R. Popper, John C. Eccles: "Das Ich und sein Gehirn" Von den Verfassern durchgesehene Übersetzung aus dem Englischen von Angela Hartung (Eccles-Teile) und Willy Hochkeppel (Popper-Teile). Piper Verlag, München: 1982, S. 256 (Link)
Brief von Heinrich Heine an Julius Campe, Paris, 30. September 1839, in: Heinrich Heines Briefwechsel. Herausgegeben von Friedrich Hirth. Zweiter Band, Georg Müller, München und Berlin: 1917, S. 298 (Link)
Ernst Mach: "Die ökonomische Natur der physikalischen Forschung.", Vortrag, gehalten in der feierlichen Sitzung der kaiserlichen Akademie der Wissenschaften zu Wien
am 25. Mai 1882 (Link),  Almanach der kaiserlichen Akademie der Wissenschaften für das Jahr 1882, 32. Jahrgang, k.k. Hof- und Staatsdruckerei, Wien: 1882, S. 294-319; S. 304 (Link)
Raoul Auernheimer: "Im Lachkabinett des Herrn Courteline", Neue Freie Presse, Nr. 14903, Morgenblatt, 18. Februar 1906, S. 1-3; S. 2 (anno)
Walther Lietzmann: Methodik des mathematischen Unterrichts. Quelle und Meyer Verlag, Leipzig: 1924, S. 195 (Link)
Agnes von Zahn-Harnack: "Adolf von Harnack", Hans Bott Verlag, Berlin-Tempelhof: 1936, S. 134,   (archive.org)
Max Adler: "Das Rätsel der Gesellschaft. Zur erkenntnis-kritischen Grundlegung der Sozialwissenschaft." (Erstdruck: Saturn Verlag, Wien: 1936), Reihe Austromarxismus, Band IV, Wiener Verlag für Sozialforschung, Bremen: 2016, S. 86 (Link)
Kurt Gödel: Philosophische Notizbücher / Philosophical Notebooks / Maximen III / Maxims III. Herausgegeben von  Eva-Maria Engelen. De Gruyter, Berlin / Boston: 2021, S. 153 (Link). Anmerkung von Eva-Maria Engelen: "Leonhard Euler behauptete, seine ganze Mathematik konzentriere sich im Bleistift, mit dem er seine Berechnungen anstellt."


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Dank:
Ich danke wieder besonders Bernd-Christoph Kämper, aber auch Nicole Karfyllis und Marius Fränzel für ihre Hinweise und Recherchen. Großer Dank auch an Garson O' Toole für seine vorbildliche Arbeit und seine Frage.

Letzte Änderungen: 28/9 2022.


Dienstag, 13. September 2022

"Erzähle niemanden deine Pläne, zeige ihnen nur deine Ergebnisse." Pseudo-Albert-Einstein-Zitat

Pseudo-Albert-Einstein-Zitat.

Dieser Ratschlag einer unbekannten Person wird erst seit etwa 6 Jahren dem 1955 verstorbenen Physiker Albert Einstein untergeschoben und ist in seinen digitalisierten Schriften und in relevanten Nachschlagwerken nicht zu finden.
Vor der Zuschreibung an Albert Einstein wurde das Zitat als anonymer Motivationsspruch zuerst auf Englisch, später auch auf Deutsch verbreitet und ist inzwischen auch bei Influencerinnen, Motivationstrainern und bei Bodybuildern beliebt.


Wenn ein anonymes Meme sich schnell verbreitet, dauert es oft nicht lange, bis es einer Autorität untergeschoben wird. So auch hier.

Auf Englisch wird das Anfang des 21. Jahrhunderts anonym entstandene Zitat inzwischen vereinzelt Buddha, C.G. Jung oder seit 2016 Lenonardo di Caprio und einigen anderen zugeschrieben, auf Deutsch vorerst anscheinend nur Albert Einstein.


Seriöse Belege für diese verschiedenen Zuschreibungen an moralische Autoritäten wurden von den Zitierenden nicht geliefert und sind auch nicht zu finden. Höchstwahrscheinlich werden sie auch nie gefunden werden.


Varianten des Zitats:


  • Don't tell me your plans, show me your progress.
  • You don't have to tell anyone your plans. Show them your actions.
  • Never tell anyone your plans, show them your results instead.
  • Don’t tell people your plans — show them your results.
  • Don't tell people your goals. Show them!
  • Erzähle niemanden deine Pläne, zeige ihnen nur die Ergebnisse.
  • Erzähle Menschen niemals deine Pläne, zeige ihnen nur deine Resultate.
  • Erzähle den Menschen nicht Deine Pläne. Zeige ihnen Deine Ergebnisse
  • Zeige ihnen nicht deine Pläne, zeige ihnen deine Ergebnisse.

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Quellen:

Google
archive.org 
genios.de
Alice Calaprice: "The Ultimate Quotable Einstein", Foreword: Freeman Dyson, Princeton University Press, Princeton and Oxford: 2011 [Das Zitat wird nicht erwähnt.]
Alice Calaprice: "Einstein sagt: Zitate, Einfälle, Gedanken", Vorwort von Freeman Dyson; übersetzt von Anita Ehlers, Piper Verlag, München / Berlin: 2015 ebook [Das Zitat wird nicht erwähnt.]
Einstein Archives Online  alberteinstein.info 
Eric J. Bolland: Strategizing: New Thinking about Strategy, Planning, and Management, Howard House, Bingley: 2020, S. 26 (Link) [Zuschreibung an Buddha]
Motivational Quotes by Carl Jung, 22. Februar 2021 (.youtube) [Zuschreibung an C.G. Jung]
"Europas MoneyCoach Nr.1"  (pinterest.de) [Zuschreibung an Bodo Schäfer]
Motivational Quotes, Wall Art, Typographic Poster (amazon.com) [Zuschreibung an Leonardo DiCaprio]

Beispiele für falsche Zuschreibungen an Albert Einstein:
Früheste Zuschreibung auf Twitter:
(twitter.com)
Albert Einstein: "Seine besten 10 #Zitate" (youtube.com)
"Albert Einstein Zitate": 
Facebook

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Dank:

Ich danke Matthias Christler für die Frage nach diesem Kuckuckszitat.


Artikel in Arbeit.



Freitag, 29. Juli 2022

"Thinking is difficult, that's why most people judge", "Denken ist schwer, darum urteilen die meisten!" C. G. Jung

 Das Diktum "Thinking is difficult, that's why most people judge" des 1961 verstorbenen Schweizer Psychologen C. G. Jung ist auf Englisch sehr beliebt, es wird aber manchmal bezweifelt, ob der Satz in diesem Wortlaut wirklich von C.G. Jung stammt, da er in einer Übersetzung folgenden Wortlaut hat: 

  • "Thinking is difficult, therefore let the herd pronounce judgment!"  (Link)